Jahresrückblick 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,

das Jahr 2025 geht zu Ende und es ist Zeit für einen kurzen Rückblick auf unsere Arbeit und für einen Ausblick auf das neue Jahr.

2025 war für uns ein gleichermaßen schwieriges und für die weitere Arbeit wichtiges Jahr. Die Kündigung des Mietvertrages im Bethaniendamm 25 durch das Kirchliche Verwaltungsamt am 29. Januar brachte uns in erhebliche Schwierigkeiten. Sie können sich denken, dass sich die Suche nach einem neuen Domizil nicht einfach gestaltete. Noch mehr Zeit, Kraft und Nerven kostete der Umzug. Wir möchten allen danken, die uns dabei geholfen und tatkräftig unterstützt haben.

Dankenswerterweise haben wir mit unserem Anliegen beim Leiter des Evangelischen Zentralarchivs, Dr. Henning Pahl, und der Leiterin des Evangelischen Landesarchivs Berlin, Verständnis und Unterstützung erfahren. Durch ihre Vermittlung ist es uns möglich geworden, die Galerie im Lesesaal des Kirchlichen Archivzentrums anzumieten. Blieb das Problem der Mietzahlung. Jahrelang hatte die Leitung einer Brandenburger Firma aufgrund persönlicher Beziehungen aus früherer Zeit unsere Miete übernommen. Durch den Umzug nahm sie die Möglichkeit wahr, die Verauslagung dieses Betrags einzustellen. Das führte zu einer erheblichen Verschlechterung unserer finanziellen Situation mit der Folge, dass die Höhe der jährlichen Projektfördersumme deutlich zurückging. Nach wie vor stehen wir vor der Aufgabe, alle laufenden Kosten (Porto, Büromaterial usw.) durch Vereinsmittel, d. h. Mitgliedsbeiträge und Spenden zu decken.

Trotzdem ist es uns gelungen im vergangenen Jahr, ein wissenschaftlich anspruchsvolles und für ein breites Publikum interessantes Veranstaltungsprogramm zu realisieren. Infolge der Altersentwicklung haben wir uns entschlossen, die Publikationstätigkeit zu verstärken. Auch das ist gelungen. Wir haben neue Interessenten an unserer Arbeit gewonnen und Kontakte zu namhaften Forschern und Forscherinnen auch aus den Ländern Osteuropas knüpfen können. Dazu trugen das Kolloquium zu Fragen des Atheismus ebenso bei wie die neue Reihe „Nicht vergessen“, mit der wir an wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Kirche erinnern.

Am 9. Januar 2026 werden die Institutsleitung und die Vorstände der Gesellschaft zur Förderung vergleichender Staat-Kirche-Forschung e.V. und der Vorstand der Ursula-und-Horst-Dähn-Stiftung gemeinsam über das Veranstaltungsprogramm des neuen Jahres beraten. Sollten Sie Ideen und Vorschläge dazu haben, so bitten wir Sie, uns diese bis spätestens eine Woche vorher zukommen zu lassen.

Wir würden uns freuen, Sie auch 2026 wieder bei uns begrüßen zu können. Und wenn der (die) eine oder andere von Ihnen sich dazu entschließen könnte, Mitglied unseres Trägervereins zu werden, noch mehr. Der Mitgliedsbeitrag beträgt lediglich 50 Euro im Jahr. Mitglieder sind von allen Teilnehmergebühren befreit und erhalten alle Hefte unserer Schriftenreihe im jeweiligen Kalenderjahr kostenlos zugeschickt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein schönes Weihnachtsfest und uns allen ein friedliches neues Jahr.

Unterschrift Prof. Dr. Horst Junginger
Unterschrift Dr. Joachim Heise

Prof. Dr. Horst Junginger

Dr. Joachim Heise